Auerbach in der Oberpfalz

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Auerbach im Landkreis Amberg-Sulzbach wird erstmls urkundlich im Jahre 1008 erwähnt. 1119 scheint die Siedlung im Besitz des Klosters Michelfeld gekommen zu sein. 1144 wird Auerbach zum Markt. Rund 40 Jahre später erscheint dieser als Besitz des Bistums Bamberg. Die Erhebung zur Stadt lässt etwas länger auf sich warten: 1314 erhält Auerbach die entsprechenden Rechte. Von der ehemaligen Stadtbefestigung, die ursprünglich aus einer Dreitoranlage mit Mauerring, Zwinger und Vierkanttürmen bestand, sind nur unbedeutende Reste erhalten. Die Anlage des heutigen Unteren Marktes als Straßenmarkt geht wohl auf Kaiser Karl IV: zurück, der Auerbach 1373 zum zentralen Ort seiner oberpfälzischen Besitzungen macht und dadurch eine kurze wirtschaftliche Blüte innerhalb
der Stadtmauern auslöst.

Der Baubeginn des zwischen dem Unteren und Oberen Marktes stehenden Rathaus fällt auf das Jahr 1418. Erweitert wurde es in den Jahren 1524 und 1551. Es handelt sich um einen hohen, aber schmalen Satteldachbau mit Dachreiter.

Sehenswert sind in Auerbach die Kirchen, allen voran die katholische Pfarrkirche St. Johannes Babtist. Diese geht auf eine Gründung des Klosters Michelfeld zurück. Als dieses Auerbach erwarb, gaben die Mönche diese Kirche in Auftrag. An das Gotteshaus wurde dann der dreieckförmige Obere Markt angeschlossen. Vom ersten Bau, der wohl aus Holz gewesen sein dürfte, sowie auch seinem steinernen Nachfolgebau, ist leider nichts mehr vorhanden. 1430 legten die Hussiten Ort und Kirche in Schutt und Asche. Der heutige Bau entstand um diese Zeit und wurde durch Umbauten im 16. und 17. Jahrhundert stark verändert- Im Inneren präsentiert sich die Kirche in reicher Barockausstattung. Der Hochaltar und andere Ausstattungen wie die Beichtstühle geht auf eine Stiftung des Kaufmanns Michael Niller zurück. Sehenswert sind weiterhin die Friedhofskapelle St. Helena bzw. die Spitalkirche St. Katharina und Barbara.

Der oberpälzer Auerbach ragt weit in fränkisches Gebiet hinein. Touristisch gesehen gehört es jedoch zum Bayerischen Jura, der sich bis zur Befreiungshalle im niederbayerischen Kehlheim zieht. Attraktiv ist das Gebiet um Auerbach vor allem zum Wandern und Reiten. Die Übernachtungspreise sind äußerst günstig, vor allem eine Ferienwohnung.

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